• Gris Facebook Icône
  • Gris Icône YouTube
  • Gris Icône Instagram

Das Tchalik Quartett fällt wohl schon deshalb ins Auge, weil es aus vier Geschwistern besteht. Aufgewachsen in einer russisch-französischen Familie, in der Musik eine wichtige Rolle spielt, musizierten sie seit frühester Kindheit zusammen. Dieser innige Kontakt mit Kammermusik hat den vier jungen Musikern erlaubt, einen natürlichen Stil, eine gemeinsame Atmung und eine außergewöhnliche künstlerische Symbiose zu entwickeln.


Diese Qualitäten wurden beim ersten internationalen Wettbewerb anerkannt, an dem das Quartett teilnahm. Beim Internationalen Mozartwettbewerb 2018 in Salzburg gewann das Tchalik Quartett brillant den ersten Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Mozart Quartetts.


Unterricht erhielt das Quartett von international bekannten Kammermusikern wie Jan Talich und Vladimír Bukač, (Quatuor Talich), Yovan Markovitch (Quatuor Danel), Luc-Marie Aguerra (Quatuor Ysaye), und Johannes Meissl (Artis Quartett). Sie traten 2016 an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid in die Klasse von Günter Pichler ein, einem Gründungsmitglied des Alban Berg Quartetts. Nicht zuletzt dank dieser hervorragenden Künstler, welche die verschiedenen europäischen Traditionen in der Musik widerspiegeln, konnten die Geschwister ihr großes klassisches und romantisches Repertoire entwickeln.


Das Tchalik Quartett begeistert sich auch für zeitgenössisches Repertoire, so haben sie Werke von Komponisten wie Jacques Boisgallais, Michèle Reverdy, Bastien David uraufgeführt. 2019 veröffentlichen sie ihr erstes Album, Short Stories, mit den Kammermusikwerken von Thierry Escaich, mit welchem die Geschwister seit längerer Zeit in enger Zusammenarbeit stehen.


Das Tchalik Quartett war in Frankreich schon bei renommierten Festivals zu hören, darunter das Festival Radio France Occitanie Montpellier, Flâneries Musicales de Reims, Orangerie de Sceaux, Périgord Noir, Musicales du Golfe, das Festival des Forêts, das Festival de violoncelle de Beauvais, und das Festival du Comminges.  Es war auch im Musée de l’Orangerie de Paris, im Musée des Beaux-Arts de Rouen, im Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme in Paris zu hören und wird 2020 auf der Bühne des Auditoriums du Louvre auftreten. Auf der internationalen Bühne gastierte das Quartett bei dem Rheingau Festival in Deutschland, beim Midis Minimes in Brüssels, beim Bodensee Festival in der Schweiz, beim Palazetto Bru Zane in Venedig, dei dem Haydn Festival des Esterhazy Schlosses in Ungarn, im Mendelssohn-Haus in Leipzig und im Mozarteum in Salzburg. Es ist regelmäßig im Radio bei France Musique und RTBF Belgien zu hören. 


Das Tchalik Quartett gewann die Prämie der Fondazione Monte dei Paschi 2017 in Siena, und genießt die Unterstützung der Fondation Safran pour la musique. Ende 2017 wurde das Ensemble ein dauerhaftes Mitglied bei ProQuartet und wurde von Simone Gramaglia (Quartetto di Cremona) ausgewählt, um an dem Projekt Le Dimore del Quartetto in Italien teilzunehmen. 2019 wurde das Tchalik Quartett Sitpendiat der Akademie des Heidelberger Frühling.


Die Mitglieder des Tchalik Quartett spielen auf Instrumenten und Bögen, die für sie vom Geigenbauer Philippe Mitéran und vom Bogenmacher Konstantin Cheptitski geschaffen wurden.


Des Weiteren spielen die Tchaliks regelmäßig auch als Quintett mit ihrem Bruder Dania Tchalik am Klavier.